Alter Geist und das Kind
Der alte Geist sieht nicht, erlebt nur. Das Gesicht scheint, fröhlich.
Entspannt in der Sonne, meditierend und um vieles fähiger.
Weg, was nie war. Bewundern füllt mich mit Zweifel.
Aus Gold geformt und unerreichbar.
Ein Nachbargeist rührt mich. Erkenn ich doch das Kind.
Fremd, und doch so eigen. Liegt darin Wahrheit?
Es ist fröhlich. So aktiv. So ich.
Erinnerungen von alter Zeit.
Bekomme Hunger, starken Hunger.
Kann es nicht begreifen. Wem gehört es, außer mir?
Meins, ganz sicher meins. Überraschend, aber wahr.
Wie kann das sein? Ein Kurzbesuch aus Zwiespalt.
Schwer zu vergessen, und weg.
geschrieben um 19:21:00 Uhr, am 2010-05-28
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